Bochum | Donnerstag
17 :: NOVEMBER · 05
Schauspielhaus | Kammerspiele
20.15 h

Beim Brüsseler „Ars Musica Festival“ im letzten Jahr wurde seine Arbeit schwerpunktmäßig präsentiert. Ob als Gastprofessor für Komposition am Konservatorium in Gent oder als composer in residence am BOZAR (Palais des Beaux Arts) in Brüssel ­ Luc Brewaeys’ Schaffen findet international Beachtung. Übrigens beschäftigt er sich nicht minder professionell noch mit einem ganz anderen Bereich der Musikbranche, arbeitet er doch seit vielen Jahren als Aufnahmeproduzent beim VRT (Flemish Radio & Television).

Luc Brewaeys beschreibt seine Musik selbst als „spektral-symphonisch“ mit lyrischen Akzenten. Diese finden sich auch wieder in „Bowmore“, das als viertes in einer Reihe von Single-Malt-Whisky-Stücken Melodien verarbeitet, die aller Wahrscheinlichkeit nach von dem schottischen Dichter Robert Burns (1759-1796) geschrieben wurden. “Bowmore“, so Luc Brewaeys, sei ein denkbar passender Titel für ein Streichquartett, bedeute „more bow“ doch immerhin soviel wie „mehr Bogen“.