Moderation an allen
Veranstaltungsorten

Chris Mann versteht sich als kompositioneller Linguist. Geboren 1949 in Melbourne zählt er längst zu den einflussreichsten und international bekanntesten australischen Künstlern. Er trieb Studien in Linguistik und Sprachphilosophie und koordinierte 1977 ein Forschungsprojekt der UNESCO in Paris über die akustische Grammatik natürlicher Sprachen. Als Soundpoet und Radiokünstler gilt sein fundamentales Interesse dem gesprochenen australischen Englisch unter Einbeziehung des Slang. Seine Werke für Stimme basieren auf komplexen Texten, sind musikalisch frei komponiert und spielen mit Witz und Humor.

Selbst als Soloperformer auf zahlreichen Festivals zu Gast übernimmt Chris Mann für "open systems 2005" die Moderation an allen vier Tagen und verleiht dabei der Funktion des Moderators als Verbindungsglied zwischen Künstlern und Publikum eine neue Qualität.

Die Idee, Chris Mann als "Festival Emcee" für "open systems 2005" einzuladen, entstand im Oktober 2004 beim "Sounds Like Now Festival" in New York, wo Karl-Heinz Blomann sich vor Ort bereits von Chris’ bemerkenswerten Fähigkeiten als Conferencier überzeugen konnte.