Vorwort: "open systems 2003"
 
Mit der Idee, ein spartenübergreifendes Festival zu einer Plattform für neue Denkansätze und Kooperationen zu installieren, ist open systems erstmals 1997 angetreten. Mittlerweile hat diese kompromisslose Konzeption viele Verbündete und Förderer gefunden und ist zu einem offenen Festival für verschiedene Kunst-Richtungen geworden. Schwerpunkt von open systems ist die zeitgenössische Avantgardemusik im Grenzbereich von Improvisation, neuer Komposition, Elektronischer Musik, Tanz, Performance und Installation. In diesem Bereich experimenteller Musik und Kunst präsentiert das Festival im Ruhrgebiet ein international einzigartiges Konzept und das, obwohl zur Zeit oft mehr über Geld als über Inhalte gesprochen wird.
 
 
 
Dialog und Offenheit zwischen zeitgenössischen Musikformen sowie interdisziplinäre Öffnung zu anderen Künsten bilden die Basis des Programms. Da sich Innovationen nicht nur in Musik und Kunst meistens abseits vom herkömmlichen Sparten- und „Schubladendenken“ entwickeln, präsentiert open systems Projekte, die sich in diesen Grenzbereichen bewegen.
In diesem Jahr ist es gelungen, durch die Kooperation mit dem Festival November Music (Holland und Belgien), open systems zu internationalisieren. Durch die Zusammenarbeit mit grenzgänger//tanz und neue musik (Köln und Münster) verstärken wir Elemente aus Tanz und Performance.
 
 
Neue künstlerische Projekte werden im Rahmen der diesjährigen Veranstaltung im Schauspielhaus Bochum, den Flottmann-Hallen Herne, der Folkwang Musikschule in Essen und Phoenix West in Dortmund vom 13. bis 16.11.2003 zur Aufführung gebracht.
 
Ich wünsche Ihnen anregende Festivaltage.
 
open systems e.V.
Karl-Heinz Blomann
 
 
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